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  • Zwei Männer beim freundschaftlichen Handschlag. Sie lächeln.

Sozialdienst & Ehrenamt

Viele Millionen Menschen haben sich inzwischen ehrenamtlich für Flüchtlinge engagiert. Unterstützt werden sie dabei u. a. von Sozialdiensten, die z. B. Projekte organisieren und koordinieren.

Die Wohlfahrtsverbände betreuen und beraten bundesweit Flüchtlinge sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber (Asyl- und Migrationsberatung). In einigen Landkreisen und Städten übernimmt auch die Kommune selbst die Beratung.

Diese Sozialdienste bieten ein professionelles individuelles Beratungsangebot für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie dauerhaft Bleibeberechtigte an.

Sie treiben die Integration aktiv voran, indem sie Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Flüchtlinge begleiten und viele gemeinnützige Projekte zur Integration organisieren und koordinieren.

Wenn Sie ehrenamtlich mit anpacken wollen, wenden Sie sich z. B. an einen der Wohlfahrtsverbände vor Ort, an die Koordinierungszentren Bürgerschaftliches Engagement oder an die hauptamtlichen Koordinatoren in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Häufig vermitteln auch die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen, Kirchengemeinden oder Freiwilligenagenturen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Zudem gibt es in fast jedem Ort Helferkreise und private Initiativen, die sich freuen, engagierte Freiwillige in ihren Kreis aufzunehmen.

In Bayern engagieren sich 47 % der über 14-Jährigen in einem Ehrenamt, dies sind etwa 5,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Sie leisten ihren Beitrag für gelingende Integration.

Um das außergewöhnliche Engagement von Ehrenamtlichen für Asylsuchende durch entsprechende Rahmenbedingungen sowohl finanziell als auch organisatorisch weiter zu unterstützen, stellt der Freistaat Bayern im Jahr 2017 insgesamt bis zu 2,5 Millionen Euro für hauptamtliche Koordinatorenstellen zur Verfügung. Damit schafft der Freistaat in den Kommunen Anlaufstellen und Möglichkeiten der Vernetzung für Ehrenamtliche.

Diese hauptamtlichen Koordinatoren werden im Freistaat flächendeckend gefördert. Bislang wurden in 25 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten solche Koordinatorenstellen geschaffen.

Der Freistaat wird außerdem ab 2017 flächendeckend hauptamtliche Integrationslotsen sowie die Schulung von ehrenamtlichen Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleitern fördern.

Die Integrationslotsen sollen dabei die ehrenamtlichen Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleiter unterstützen, die wiederum den dauerhaft Bleibeberechtigten informell und auf „Augenhöhe“ begegnen. Sie vermitteln u. a. Werte und Normen unserer Gesellschaft  und helfen dabei, sich in der neuen Heimat zu „verwurzeln“. Die ehrenamtlichen Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleiter sollen Informationen und Hilfestellungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen geben. Zum Beispiel  erste Informationen über das Bildungssystem,  Kindertageseinrichtungen oder Schulen sowie das deutsche Gesundheitssystem; sie sollen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche unterstützen und Impulse zur Freizeitgestaltung und der gesellschaftlichen  Weiterbildung geben. Längerfristig sollen die hauptamtlichen Koordinatoren und die hauptamtlichen Integrationslotsen zusammengeführt werden.

Sie wollen mehr zu den Themen Ehrenamt und Integration erfahren? In unserem Info-Portal finden Sie neben Links und Adressen zahlreiche Ideen und Beispiele für ein erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement im Bereich Integration. Schauen Sie vorbei!

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